FeLV - Feline Leukämie Virus

Allgemein auch bekannt unter Katzenleukämie oder Leukose

Krankheitsbild
Die Abkürzung FeLV steht für Feline Leukämievirus (meist Leukose oder Katzenleukämie genannt). Diese Virusinfektion kommt mit schleichendem Verlauf, kann lange unerkannt bleiben, da infizierte Katzen erst spät nach der Ansteckung erkranken, manchmal sogar erst nach Jahren. Junge Kätzchen können sich über die Muttermilch infizieren und eventuell erst in höheren Alter erkranken. Infizierte Tiere, die einen völlig gesunden Eindruck machen, können andere Katzen anstecken. Das Virus wird hauptsächlich durch direkten Kontakt von Katze zu Katze übertragen.

Symptome
Die Erkrankung kann unterschiedliche Symptome zeigen:

  • Blutarmut (daher der Name Leukämie)
  • Darmentzündungen (chronischer Durchfall)
  • Fieberschübe
  • Zahnfleischentzündungen
  • Mundschleimhautentzündungen
  • Entzündungen der Atemwege
  • Gelbsucht
  • Tumore in verschiedenen Organen
  • vermehrter Durst

Das Virus schwächt die Abwehrkräfte des Organismus, daher treten leider auch andere Infektionskrankheiten, z.B. Katzenschnupfen oder Katzenseuche in den Vordergrund, die Ursache aber liegt im FeLV Virus.

Therapie
Es gibt eine Schutzimpfung, die nur sinnvoll ist, wenn die Katze noch nicht infiziert ist. Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, ob eine Infektion vorliegt oder nicht. Die Grundimpfung muss zweimal im Abstand von 3 - 4 Wochen erfolgen, dann reicht eine jährliche Wiederholungsimpfung.

Sind die Tiere nicht nur Virusträger, sondern ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, sterben sie in der Regel innerhalb von wenigen Monaten bis Jahren.