Zahnsteinbehandlung

Zahnstein führt langfristig zu erheblichen gesundheitlichen Problemen

Eine stärkere Zahnsteinbildung führt langfristig zu anderen gesundheitlichen Problemen, da im Zahnstein Bakterien vorhanden sind, die im frühen Stadium zum Zahnfleischentzündung und somit Zahnverlust führen, später jedoch auch das Herz und andere Organe schädigen können. Die Nahrung kann nicht mehr schmerzfrei zerkleinert werden, das Tier frisst aus Schmerz wenig oder kann die Nahrung kaum kauen und der Magen schafft ohne Zerkleinerung die Verdauung schlechter. So zieht ein Problem das andere nach sich.

Wir bieten in unserer Praxis Zahnsteinentfernung für Hund und Katze an. Die Zahnsteinentfernung ist zwar nicht so schmerzhaft wie eine andere Operation, aber für das Tier trotzdem unangenehm und man muss bei gründlicher Reinigung sowohl die Innenseiten der Zähne säubern als auch die Zahntaschen. Das kann - wie bei uns Menschen auch - ein bißchen ziepen und das Tier muss das Maul lange aufhalten, was es im wachen Zustand schlecht ohne Stress schaffen kann. Aus diesem Grund führen wir gründliche Zahnsteinentfernung nur in Vollnarkose durch.

Bei partiellem Zahnstein, beispielsweise an den Fangzähnen der Hunde, kann man mit unterschiedlichen Instrumenten den Zahnstein ohne Narkose an den Außenseiten abkratzen. Bei Zahnsteinbildung an mehreren Zähnen ist diese Methode aber nicht geeignet, da es schnell zu Beschädigung des Zahnschmelzes oder Verletzung des Zahnfleisches kommen kann.

Wie entsteht eigentlich Zahnstein?

Durch Futterreste und Speichel entsteht eine schmierige Anlagerung, der sogenannte Zahnbelag oder Plaque. Wenn dieser Belag länger am Zahn anhaftet, bildet sich durch Aufnahme mineralischer Bestandteile aus dem Speichel Zahnstein. Einige Tiere neigen - wie auch wir Menschen - mehr andere weniger dazu.